Viel zu lange schon wurde (und wird?) Deutschland international mit Begriffen wie Vorsicht, Skepsis oder gar „Angst" verbunden; s. German Angst. German Mood setzt dem eine andere Erzählung entgegen: die Stimmung des Mutes.
Stellen wir uns vor, eine Generation junger Menschen tritt hervor, die Zukunft nicht als Bedrohung begreift; und auch noch nie als solche empfunden hat; sondern als gestaltbaren Raum. Ihre Ideen sind progressiv, ihre Perspektiven vielfältig, ihre Stimmen selbstbewusst, ihre Haltung optimistisch.
Das Buch kann diese Stimmen sichtbar machen und darlegen, was entsteht, wenn Mut zur gemeinsamen Grundhaltung wird. Dabei geht es nicht „nur" um Visionen, sondern um die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, neue Wege zu denken und gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten. „Mood" wird hier zur kollektiven Energie – und der „Mut" jedes einzelnen zu ihrer treibenden Kraft.
German Mood sollte im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen dieser Art mehr werden als eine Momentaufnahme. Es muss ein Statement werden: Deutschland definiert sich nicht länger über ein Gefühl der Begrenzung, sondern über eine Haltung der Möglichkeiten und über die Freude, diese auszukosten.
— Mood. Made in Germany.